Praktikum Hamburg, 20.09 – 23.11.2018

Die Reise mit dem Nachtzug von Basel nach Hamburg beträgt 10,5 Stunden, da ich nur einen normalen Sitzplatz reserviert hatte, war die Fahrt nicht allzu bequem verlaufen. Zum Glück gab es aber nicht so viele Reisenden im Waggon und ich konnte mich auf mehreren Sesseln entspannen. Rechtzeitig kam der Zug im Hauptbahnhof Hamburg an.

Meine Wohnung, die ich zusammen mit Jasmine Brüderlin gemietet habe, liegt nur 10-15 Minuten Fußweg vom Hauptbahnhof entfernt. Ohne meinen alten Freund Mosis, der mich empfangen und mir alles gezeigt hat, hätte ich den Weg dennoch nicht so einfach gefunden. Die Wohnung liegt an einem Kanal (Hamburg besitzt mehr Brücken als Venedig und ist sehr schön!) Es ist eine möblierte 3-Zimmerwohnung, in der nichts fehlt. Es gibt sogar einen Regenschirm, der in der Regen Hamburg unentbehrlich ist.

Bevor ich meinen ersten Arbeitstag in der Ärztliche Zentralbibliothek angetreten habe, hatte ich ein paar Tage frei, um mich vorzubereiten und mich in der Stadt zu orientieren. Ich erkundete die Umgebung meiner Wohnung. Ganz in der Nähe befindet sich der Steindamm. Eine Straße, in der es viele multikulturelle Angebote an Shops, Restaurants, Cafes, Frieseure u. a. gibt.

Über die ÄZB

Ärztliche Zentralbibliothek
Eingang Ärztliche Zentralbibliothek

Die Ärztliche Zentralbibliothek ist die Zentral Fachbibliothek der medizinischen Fakultät der Universität Hamburg und ist damit wichtiger Partner für Forschung und Lehre. Die Bibliothek ist für jederman zugänglich und verfügt über mehr als 300´000 Printmedien und 4500 E-Books, 50´000 E-Journals und zahlreiche Datenbanken.

Die Bibliothek ist montags – sonntags von 9:00 – 22:00 Uhr geöffnet und bietet während der Servicezeiten 9:00 – 17:00 montags – freitags Unterstützung vom Fachpersonal.

Die Bibliothek besteht aus 4 Etagen und einem Magazin.

1.Etage: Leihstelle, Auskunftstelle, Selbstverbuchung, Meditreff mit 2 Schulungsräume, Schließfächer, Drucker und Süßigkeiten und Getränken  Automat.

2.Etage: Lehrbuchsammlung, 30 Arbeitsplätze und 6 PCs und Drucker.

3.Etage: Fachbuchsammlung, Monografien, Gruppenräume, Schulungsräume und 3 Drucker.

4.Etage: Gebundenen Zeitschriften ab 2000, die meisten Arbeitsplätz (s. Foto) und 3 Drucker.

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Arbeitsplätze 4. OG

Für mein Praktikum habe ich ein Ablaufplan bekommen. Zusätzlich gibt es ein Wöchentlichen Dienstplan in dem ich eingetragen werde, wann ich Ordnungsdient, Leihstelle und Scannen habe. Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sind ganz lieb und sind jederzeit bereit, meine Fragen zu beantworten. Folgende Arbeitsstelle habe ich bis jetzt in die Bibliothek kennen gelernt:

Leihstelle: hier werden Bücher ausgeliehen, zurück gebucht, verlängert, neue Bibliothekskarten ausgestellt, Gebühren kassiert und alle möglichen Hilfestellungen angeboten. Man arbeitet hier mit den LBS4 Pica anstatt mit ALEPH.

Auskunftstelle: alle Informationen zur Recherche, Elektronische Zeitschriften, Literatur Bestellungen und noch andere werden hier mitgegeben.

Ordnungsdienst: wie das Wort schon sagt, man schaut, dass alles in der Bibliothek in Ordnung ist. Die herum liegenden Bücher werden zurück ins Regal aufgeräumt und sonstiges zurückgelassene Flasche/Paper wieder im Müll versorgt, die Drucker werden gewartet, offene Bestellung aus dem Magazin geholt, Monografien/Zeitschriften die ins Magazin gehören werden zurückgestellt. Die Hauptaufgabe der Ordnungsdienst ist es aber zurück gegebenen Bücher in die Regal zu stellen und Literatur Bestellung aus allen Stockwerken zu liefern.

Scannen: da der Präsenzbestand nicht ausgeliehen werden darf, werden die Bestellungen aus dem Magazin geholt, eingescannt und dann an die Benutzer per Mail gesendet. Dabei muss man beachten und so bearbeiten, dass es leserlich ist. Anders als beim Kopierer legt man das Buch mit dem zu kopierende Seite nach oben.

Abschließend

Die letzten drei Wochen vergingen blitzschnell. Ich konnte überall einen Einblick gewinnen und etwas Neues lernen. Besonders habe ich viel im Ordnungsdienst und im Servicecenter gearbeitet, Gleichzeitig habe ich auch in der Fernleihe mithelfen können und gelernt wie man den elektronischen Scanner bedient.

Es lief bis jetzt alles gelungen und ich freue mich auf die nächsten Wochen, die ich hier in die ÄZB verbringen werde.

Tenzin Shagatsang, 25.09.2018, Hamburg

 

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